Direkt zum InhaltDirekt zur Hauptnavigation

Impfkonzepte

Man unterscheidet generell zwischen der Impfung der Ferkel und der Sauen.

Ferkelimpfung

Die aktive Immunisierung der Ferkel über die Impfung hat sich als Mittel der Wahl zum Schutz vor PCV2 bedingten Erkrankungen bewährt. Seit ihrer Einführung hat die Ferkelimpfung durch ihre positiven Auswirkungen auf Abläufe und Produktivität der Betriebe führende Bedeutung in der Vorbeuge von PCV2 Infektionen. Ferkel entwickeln durch die Impfung eine aktive Immunität, die zuverlässig bis ans Ende der Mast schützt. Das Immunsystem der Tiere wird stabilisiert und sie erhalten so die Möglichkeit, ihr genetisches Leistungspotenzial voll auszuschöpfen. Der optimale Impfzeitpunkt für die PCV2 Ferkelimpfung liegt um den Zeitpunkt des Absetzens herum. Den Ferkeln bleibt so in der Regel ausreichend Zeit, eine stabile und belastbare Immunität zu entwickeln, bevor es zur Infektion mit dem Virus kommt.

Sauenimpfung

Anders als bei der Ferkelimpfung, die eine aktive Immunität bis zum Ende der Mastdauer bewirkt, sind die Ferkel nach der Sauenimpfung nur während der ersten Lebenswochen passiv über maternale Antikörper geschützt. Die Antikörper stammen hier von der gegen PCV2 geimpften Muttersau. Sie werden am ersten Lebenstag mit der Biestmilch aufgenommen, dann aber zügig abgebaut. Ein dauerhafter Impfschutz kann also nur über eine Impfung der Ferkel und den Aufbau einer aktiven Immunität erreicht werden.