Weitere Maßnahmen gegen M. hyo

 
Folgende Punkte sollten dabei besonders beachtet werden:

Die erheblichen wirtschaftlichen Schäden, die Tierhaltern durch eine Infektion mit M. hyo drohen, sowie die gleichzeitig deutschlandweite Verbreitung des Erregers erfordern dessen konsequente Bekämpfung.Dafür steht die Impfung zur Verfügung.

Eine sinnvolle ergänzende Maßnahme ist jedoch immer auch eine kritische Betrachtung der jeweiligen Haltungsbedingungen und des Bestandsmanagements. So besteht die Chance, infektionsbegünstigende Faktoren rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

  • angepasste Stalltemperatur
  • Vermeidung von starken Temperaturschwankungen
  • Vermeidung von Zugluft
  • Luftfeuchtigkeit von 60 % – 80 %
  • Beachtung der Schadgasgehalte in der Luft (Ammoniak < 10 ppm,    Kohlendioxid  < 1500 ppm, Schwefelwasserstoff < 5 ppm)
  • ausreichendes Platzangebot
  • Zusammenstellung von Tieren gleicher Herkunft
  • striktes Rein-Raus-Prinzip
  • Reinigung und Desinfektion der Abteile zwischen der Belegung
  • gesonderte Krankenabteile
  • Schadnagerbekämpfung